
(Foto: sigalakos)
Wie man durch Spekulationen zu Lesern kommt.
Momentan wird über das iPhone und die Tarife bei der Swisscom spekuliert, was das Zeug hält. Andreas traf mit seiner Aussage den Nagel auf den Kopf:
Zur Not kommt die Geheimwaffe eines jeden Journalisten zum Einsatz: Die Spekulation.
Was reisserisch ist, wird gelesen.
Das ist nunmal so. Die Leute von heute sind sensationsgeil und jeder möchte sich ein Stück vom grossen Kuchen abschneiden. So auf Leserschaft aus, dass es die deutschsprachige Bloggosphäre fertig bringt, 470 Mal darüber zu schreiben, dass jetzt ein gewisses Blog Tool (hier extra nicht erwähnt und nur verlinkt) in einer neuen Version verfügbar ist. Es geht nicht darum, wirklich einen Mehrwert für die Community zu generieren, sondern einfach möglichst viel zu bloggen (mehrmals täglich) und so zu mehr Lesern zu kommen.
Ich stelle die These auf, dass es auch möglich ist, durch weniger bloggen, dafür aber gezielt, zu Lesern oder gar Stammlesern zu kommen (kommerzielle Blogs mal ausgeschlossen).

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